Online-Marketing – Der Beginner Guide

Deetail Insights | September 28, 2020
Online Marketing Beginner Guide
Kategorie Guide

Damit das eigene Unternehmen an Größe gewinnt muss man in der heutigen Zeit mehr und mehr auf Online-Marketing-Strategien setzen. Denn nicht nur die bekannten Social Media Plattformen tragen zu einem Erfolg bei. Mittlerweile ist es auch wichtig demensprechende Kenntnisse im Bereich Online-Marketing zu haben, um sein Unternehmen damit zu fördern.

Doch wie geht man dieses Thema an und was ist wichtig zu beachten? In diesem Guide für Online-Marketing-Einsteiger stellen wir Ihnen die 7 essenziellen Online-Marketing-Basics für einen erfolgreichen Einstieg vor.

 

1. Die eigene Website ist die Kernpräsenz

Die eigene Unternehmenswebsite repräsentiert alles, für was das Unternehmen steht, sowie die Produkte und Dienstleistungen. Sie ist somit im Netz die wichtigste Informationsquelle für bestehende potenzielle Kunden. Damit die „Quelle nicht versiegt“ ist es essenziell, dass man die Website regelmäßig mit Neuigkeiten und Aktualisierungen pflegt. Das bringt nicht nur einen Anreiz für Nutzer, die Website immer wieder zu besuchen – auch für Google. Eines der wichtigen Ranking-Faktoren ist es, dass regelmäßig neue Inhalte dazukommen.

 

2. Inhalt ist Alles („Content is King“)

Ein am Anfang häufig gemachter Fehler im Online-Marketing ist es die Qualität der Inhalte aus den Augen zu verlieren. Dabei ist genau dieser Punkt, sehr wichtig: Inhalte, die einen Mehrwert für den Kunden liefern. Dies wird im Online-Marketing unter dem Begriff „Content-Marketing“ subsummiert.
Unter Content-Marketing versteht man die Bereitstellung von hochwertigen Inhalten für die jeweiligen Zielgruppen. Es geht dabei um einen strategischen Ansatz dafür, was man der Zielgruppe über die diversen Online-Kanäle des Unternehmens bieten möchte:

• Welche Inhalte werden auf der Website präsentiert
• Welche Inhalte können über einen Unternehmensblog kommuniziert werden
• Welche Inhalte sind optimal über die Social-Media-Kanäle zu verbreiten?

Dabei geht es einerseits um die Ideen, die das Unternehmen betreffen, andererseits um die Erstellung betreffender Texte und schließlich um die „Creatives“, also passende Grafiken, Sujets, Gif- und Video-Animationen. Das wichtigste Credo dabei ist, sie sollten hochwertig, interessant, unterhaltend und vor allem kreativ sein.
Die Einzigartigkeit der Inhalte fördert auch eine positive Grundlage für die Suchmaschinenoptimierung. Sogenannter Unique Content (einzigartiger Inhalt) ist mittlerweile ein Muss – man sollte keineswegs Inhalte kopieren oder leichtfertig von anderen Marktteilnehmern Content übernehmen. Dies kann sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen!

 

3. Eine sinnvolle Strategie definieren

Viele Marketer zäumen das Pferd von der falschen Seite auf: es wird unüberlegt Geld für bestimmte Maßnahmen ausgegeben, ohne dass man sich eine Strategie überlegt hat. Ratsam ist es von Anfang an sich eine klare Strategie zu überlegen. In welchem Markt ist das Unternehmen tätig, wer ist die Zielgruppe des Unternehmens, was erwartet die Zielgruppe von dem Unternehmen, sind nur ein paar Überlegungen, die man sich als Marketer in einem Unternehmen machen muss, bevor man Online-Marketing-Maßnahmen operativ umsetzt. Wenn man das „Big Picture“ im Kopf hat, kann man sich die konkreten Umsetzungsschritte überlegen:

• Wie die Website aussieht und ob sie die Erwartungen erfüllt
• Welche Social-Media-Kanäle in Betracht gezogen werden können
• Sind SEO-Maßnahmen notwendig
• Soll zusätzlich mit bezahlten Werbekampagnen bei Google, Facebook & Co weitere Aufmerksamkeit für die Produkte und Dienstleistungen erzeugt werden?

 

4. Mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) im Web gefunden werden

Wir erwähnten bereits, die Suchmaschinenoptimierung. Es bringt nämlich nichts, wenn die Website schön ausgearbeitet ist, optimale Nutzerführung hat, aber der User die Website bei den Suchmaschinen wie Google nicht findet.

Search Engine Optimization (SEO) ist einer der essenziellen Bereiche im Online-Marketing. Das Prinzip ist ganz einfach: Die Website muss so optimiert werden, damit die Google Bots die Seite für einen bestimmten Suchbegriff („Keyword“) als relevant sehen und dadurch in den Suchergebnissen bei Google nach vorne ranken.

Gehen wir von dem Beispiel aus, dass das Unternehmen Rucksäcke verkauft, dann sind die Suchbegriffe (Keywords) wie „Rucksäcke online kaufen“, „Rucksäcke günstig“ oder ähnliche Begriffe ausschlaggebend. Entsprechend müssen diese Keywords in die Website bzw. den Shop eingearbeitet werden.

Neben den Keywords sind viele weitere Faktoren ausschlaggebend, die Google überprüft. Doch dazu später in einem anderen Beitrag.

Neben dem SEO kann man auch einen zusätzlichen Weg einschlagen und die Möglichkeit in Betracht ziehen mit Google und Facebook bezahlte Werbeanzeigen zu machen.

 

5. Paid Ads, PPC und SEA – was ist das alles?

Viele verschiedene Begriffe, aber immer dieselbe Bedeutung: PPC bedeutet Pay Per Click Ads. SEA bedeutet Search Engine Advertising – also alles Fachbegriffe für die Bezahlte Werbung („Paid Ads“) bei der Google Suchmaschine.

Suchmaschinenwerbung bzw. Search Engine Advertising ist der zweite Teilbereich im Suchmaschinenmarketing. Es umfasst Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo. In Europa hält Google einen Marktanteil von 90% und ist somit der absolute Marktführer was die Suchmaschinen angeht.
Das bekannteste SEA System ist mit Abstand Google Ads. Man kann Onlineanzeigen erstellen, um Nutzer genau in dem Moment zu erreichen, in dem das Interesse an einem Produkt da ist. Man zahlt für die Schaltung bzw. Reihung der Webseite, damit diese ganz oben in den Suchergebnissen angezeigt wird.

Zum Beispiel nehmen wir einen Schlüsseldienst in Innsbruck, so schalten man eine Anzeige für die Suchbegriffe „Schlüsseldienst Innsbruck“. Jeder Nutzer, der diese Begriffe bei Google sucht, sieht im Suchergebnis innerhalb der ersten Positionen Ihre Webseite. Die Anzeige ist zunächst erstmal kostenlos. Sobald User auf die Anzeige klicken und somit auf die Website gelangen, verrechnet Google an den Werbetreibenden Kosten („Pay per Click“).

 

6. Die Zielgruppe definieren

Schon für andere Marketing-Instrumente ist es unabdingbar seine Zielgruppe zu kennen. Wenn man die Zielgruppe nicht klar definiert hat, kommt oft die Antwort, was denn die Zielgruppe sei: „männlich/weiblich zwischen 18 und 99 Jahren, alle Berufsschichten“.

Das ist ein klarer Fall von einer nicht präzise definierter Zielgruppe. In diesem strategischen Schritt ist es wichtig, seine Zielkunden so genau wie möglich zu definieren. Denn nur so kann man zielgruppenspezifisch Online-Marketing machen.

Wie kann man sein Produkt am besten präsentieren? Was erwartet die Zielgruppe von einem? Für zusätzliche Insights für das Online Verhalten seiner Zielgruppe kann man sich wertvolle Informationen aus einschlägigen Portalen wie z.b. Google Analytics holen.

 

7. Die Kosten im Auge behalten

Das Überziel sämtlicher Online-Marketing Maßnahmen ist die Profitmaximierung. Dabei muss man immer die Investition im Auge behalten: wieviel Budget hat man investiert und welchen Output hat man bekommen. Im Fachjargon nennt sich das Return-on-Investment (ROI).

Wenn man keine sorgfältige Planung vornimmt und das Online-Marketing nicht professionell angeht, läuft man Gefahr viel Geld zu verlieren.

Online-Marketing ist ein sehr umfangreicher Bereich, aber heutzutage nicht mehr wegzudenken. Wer sich damit erst einmal auseinandergesetzt und richtigen Maßnahmen gesetzt hat, steht einem positiven ROI nichts mehr im Weg.

Onlinemarketing ist nicht etwas, was man einfach so nebenher praktizieren kann. Es ist ein wichtiger Bereich, den man am besten den Profis überlassen soll oder entsprechende personellen Ressourcen inhouse hat.

 

Wir bei Deetail können Ihnen gerne bei der Analyse Ihrer IST-Situation helfen und gemeinsam mit Ihnen eine Strategie im Bereich des Online-Marketing ausarbeiten. Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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